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069 STREETANGEL-NEWS: Ohne Flügel und trotzdem wie Engel

>>StreetAngel<< sind Engel ohne Flügel und dennoch fliegen sie von Fall zu Fall. Sie spenden dort Hilfe, wo Not herrscht: auf Frankfurts grauen Pflastern – einem Ort, den Obdachlose ihr zu Hause nennen.

Regelmäßig „fliegen“ sie in Frankfurt aus und tragen gesammelte Leckereien, Getränke und Second-Hand-Mode zu den Obdachlosen vergleichbar mit dem heiligen St. Martin, der den Kranken beistand, die Armen unterstützte, Hungernde nährte und Nackte kleidete.

Menschen ohne Postadresse brauchen unsere Solidarität

Zu einer Zeit in der die Mieten in Frankfurt am Main so teuer sind wie nie, verwundert es nicht, dass sich nicht jeder eine Wohnung leisten kann, wie beispielsweise ein heute obdachloser Mann, der zu oft schwarzfuhr und deshalb irgendwann hinter schwedischen Gardinen landete.

Nachdem er seine Haftstrafe abgesessen hatte, wohin sollte er gehen?

Ohne Familie, ohne Einkommen, ohne Briefkasten

Raus aus dem Knast, der nächste Absturz: Straße.

Demgegenüber ist das Gefängnis ein Nest, denn das Leben auf der Straße bedeutet einen täglichen Überlebenskampf. Der ist nun sein Job. Ob das Sozialamt nicht helfen könnte, ihn wieder einzugliedern? Dafür ist es zuständig. – Das jedoch tut es offensichtlich nicht, oder unwirksam. Stattdessen spart die Sozialkasse Mietausgaben, weil das Leben unter freiem Himmel ja nichts kostet … außer Kraft.

Spart die Sozialkasse bei den Ärmsten, ist Direkthilfe gefragt

Allgemeine Auffangstationen kompensieren keine Hilfe am Individuum.

Solange die Sozialhilfe nicht dort ankommt, wo SozialHILFE im wahrsten Sinne des Wortes fehlt, solange wird es die >>StreetAngel<< geben (müssen), die Menschen am Rande unserer Gesellschaft vor Ort unterstützen.

Vielen Dank an alle Spender

… wodurch die Arbeit der >>StreetAngel<< im großen Stil nur möglich ist. Zum Beispiel ein herzliches Dankeschön an die Bäckerei Mayer, Feinkost Michel, dem Grüneburger Bioladen, Unicode Catering, die Bäckerei Kahl und seit neuestem sogar die METRO.

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Text: Anja Zörner

  • Frankfurt Reportage
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